Die Verschmelzung von Architektur und Landschaft eröffnet in der zeitgenössischen Fotografie neue Perspektiven. Simone Hutsch, preisgekrönte Grafikdesignerin und autodidaktische Architekturfotografin, setzt mit ihrer Serie „FOG“ einen bemerkenswerten Akzent in diesem Spannungsfeld. Die Arbeiten, die 2025 mit dem Silver A' Photography and Photo Manipulation Design Award ausgezeichnet wurden, zeigen monumentale Bauwerke, die scheinbar schwerelos in nebelverhangenen Landschaften Kaliforniens schweben. Die Serie lädt dazu ein, die Grenzen zwischen Realität und Traum neu zu definieren.
Die Inspiration für „FOG“ entspringt Hutschs Faszination für geometrische Formen in der Architektur und ihrer Leidenschaft für surreale Bildwelten. Durch die Kombination von Kunst und Fotografie gelingt es ihr, Betrachterinnen und Betrachter in eine alternative Realität zu entführen. Die architektonischen Motive wurden zwischen 2018 und 2024 an verschiedenen Orten Europas aufgenommen, während die Landschaftsaufnahmen im April 2024 in Kalifornien entstanden. Die finale Komposition erfolgte im August 2024 mithilfe von Adobe Photoshop.
Technisch setzt Hutsch auf eine Mischung aus moderner Smartphone- und Profikamera-Technologie: Die Landschaften wurden mit dem iPhone 14 eingefangen, die Architekturaufnahmen mit der Sony Alpha 7R II. Jede der 25 Arbeiten ist im Hochformat mit einer Auflösung von 4961 x 7016 Pixeln bei 300 dpi produziert – ideal für hochwertige A2-Prints oder digitale Präsentationen. Die Serie besticht durch minimalistische Kompositionen, pastellfarbene Akzente und eine außergewöhnliche Klarheit, die den surrealen Charakter der Werke unterstreicht.
Eine besondere Herausforderung lag in der perfekten Abstimmung von Perspektive und Komposition. Hutsch betont, dass Winkel, Muster und Linienführung entscheidend sind, um jedes Gebäude eindrucksvoll in Szene zu setzen. Die nahtlose Verbindung von Architektur und Landschaft erforderte ein präzises Auge für Details und ein tiefes Verständnis für Bildbearbeitung. Das Ergebnis sind Bilder, die durch ihre technische Raffinesse und künstlerische Vision gleichermaßen beeindrucken.
Die Serie „FOG“ kann sowohl in physischen Ausstellungen als auch digital präsentiert werden und spricht ein breites Publikum an, das sich für innovative Fotografie, Design und Architektur interessiert. Die Arbeiten laden dazu ein, den eigenen Blick auf urbane und natürliche Räume zu hinterfragen und eröffnen einen Dialog zwischen Künstlichkeit und Natur.
Mit „FOG“ gelingt Simone Hutsch eine eindrucksvolle Synthese aus europäischer Architektur und kalifornischer Landschaft, die neue Maßstäbe in der Fotokunst setzt. Die Serie inspiriert dazu, bekannte Umgebungen aus ungewohnten Perspektiven zu betrachten und die Möglichkeiten digitaler Bildbearbeitung kreativ auszuloten.
Projektdesigner: Simone Hutsch
Bildnachweis: Simone Hutsch
Projektteam Mitglieder: Simone Hutsch
Projektname: FOG
Projektkunde: Heysupersimi